9. August 2010 eingestellt von jens.ferner
Vor wenigen Tagen ist (endlich) der Anders/Gehle in einer aktuellen, nunmehr 10., Auflage erschienen und feiert zugleich sein 25-Jähriges Jubiläum. Inhaltlich ist nicht viel anzumerken, er wurde zwar noch ein bisschen üppiger (ca. 40 Seiten mehr als vorher), ist insgesamt aber vor allem der neuen Gesetzesentwicklung angepasst. Die Struktur des Inhaltsverzeichnisses hat sich jedenfalls nicht verändert im Vergleich zur Vorauflage und das, was ich in den letzten Tagen darin gelesen habe, war nicht sonderlich anders.
Eines aber ist interessant: Das Vorwort. Wer Rezensionen zum Anders/Gehle liest, dem wird schnell auffallen, dass häufig der Schwerpunkt auf der Relationstechnik moniert wird. Die Autoren gehen in einem sehr ausführlichen Vorwort ausschließlich auf diese Kritik ein und scheinen ihr Konzept zu verteidigen. Ich denke, da gibt es nicht viel zu verteidigen, denn würde der Anders/Gehle diesen Schwerpunkt nicht setzen, gäbe es nur wenig Abgrenzung zum Oberheim – und die Wahl zwischen beiden Büchern würde ungleich schwerer fallen.
Anzumerken ist aber, dass sich sowohl das Schriftbild bei der Neuauflage etwas aufgelockert hat, als auch, dass man von dem eher dunklen Papier auf ein fast “strahlend weißes” Papier umgeschwenkt ist. Beim Lesen ist es durchaus hilfreich.
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